Heizungs-Tips



Trinkwasserhygieneverordnung
Gültig seit 11. Mai 2011

 

Wer ist davon betroffen?


Grundsätzlich jeder Hauseigentümer wenn….

 

-Er mehr als 2 Wohnungseinheiten vermietet, also praktisch ab 3 Wohneinheiten unter einem Dach
-Der Warmwasserbereiter größer als 400 Liter Inhalt ist

- oder der Inhalt der Warmwasserleitung, vom Warmwasserspeicher bis zur entferntesten Zapfstelle größer als 3 Liter ist. Das ist praktisch ab ca. 9 m Rohleitungslänge der Fall.


Sieh auch www.dvgw.de/fileadmin/dvgw/wasser/gesundheit/1202gerhardy.pdf

 

Was bedeutet das für den betroffenen Eigentümer?

Die Trinkwasserverordnung schreibt vor,
-dass diese Anlage vom Eigentümer dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet werden,
-das geeignete Proben-Entnahmestellen in die Rohrleitung eingebaut werden, in der Regel sind das 2 Stück,
-dass von autorisierten Fachleuten Wasserproben entnommen und diese von einer zugelassenen Prüfstelle auf Legionellen geprüft werden. Sollte das Ergebnis der Prüfung ein Überschreiten der maximal zulässigen Keimbelastung ergeben, sind weitere Maßnahmen notwendig um diese Keimbelastung zu reduzieren bzw. zu beseitigen. Dies ist beispielsweise eine thermische oder chemische Desinfektion und Änderungen an der vorhandenen Installation.
Hierzu zählt besonders
-das Entfernen von unbelebten Leitungsabschnitten wie zum
Beispiel Umgehungen um Filter o.ä.
- Leitungsanschlüsse für spätere Erweiterungen,
- Leitungen zu Strang- Be- und Entlüfter,
-Außenzapfstellen
Genaueres ist dann von Fall zu Fall zu prüfen.

 

Wer ist für die Einhaltung der Trinkwasserverordnung verantwortlich?

Der Hauseigentümer ist allein verantwortlich. Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können entsprechend geahndet werden. Sollte eine Person zu Schaden kommen und an der Legionärskrankheit sterben, so kann daraus schnell eine Straftat werden.

 

Siehe hierzu auch www.dvgw.de/463.html

 

 

 

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